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    Zeitspirale Prerelease
    (von Udo Franz)

    Zeitspirale und das Prerelease in Lichtenstein

    Es war wiedermal soweit das es endlich wieder eine neue Edition gibt, also musste ich gleich beim Prerelease mitmachen (wie immer) um nicht nur die Karten besser kennen zu lernen sondern auch die Prerelease-Karte abzustauben.

    Wie immer ging es los mit dem Tournament-Pack und den Boostern „aufreissen“ und dann Deckliste zu schreiben um alle Karten wieder abzugeben, damit jeder ein zufälliges Pack Karten bekommt und somit nicht schummeln konnte. Während alle ihre Karten öffneten riefen einige laut: AKROMA! AKROMA! Es waren mehrere „Akromas“ im Umlauf, das hieß aber nicht das man allein auf Basis dieser Karte das Spiel allein gewinnt.
    Als ich mein Kartenpack bekam und sah das sich der „Avatar des Leids“ (Avatar of Woe) in meinem Kartenstapel befand, hatte ich schon die erste Farbe zusammen und das war Schwarz. Auch die grünen Karten konnten mich überzeugen wie die „Hartholzbeschwörung“ (Stonewood Invocation) und der „Thelonischer Einsiedler“ (beide in Foil ... cool). Also zweite Farbe grün. Doch mein Deck war noch zu klein und brauchte noch weitere Unterstützung. Diese versuchte ich mir mit Weiß zu holen.

    Doch nun zu den Spielen:

    Der erste Gegner hieß Stephan Eichler. Bisher mir noch ein unbekannter Spieler.
    Seine Farben waren Grün/Weiß/Rot.

    In Runde 3 bringt er die „Yavimaya Dryade“ (Yavimaya Dryad) und weil ich auch Wälder besitze kann ich diese wohl sehr schlecht abwehren. Ich brachte das Land „Vesuva“ (welches ich glücklicherweise zweimal im Deck hatte) ins Spiel womit ich mir einen Kopie eines im Spiel befindlichen Land machen konnte. So kommt man auch auf Mana. Meine Lebenspunkte sind schon auf 16 geschrumpft als mein Gegner den „Pardischer Drachen“ (Pardic Dragon) spielte. Jetzt endlich schaffte ich es auch eine Kreatur in Spiel zu bringen, den „Auskeimender Thallid“. Dieser bekam gleich in der nächsten Runde einen „Haftzauber“ (Detainment Spell) von meinem Gegner. Ich konnte also nicht mehr viel mit ihm anfangen. Nach und nach legte ich mehrere Kreaturen und selbst der „Thelonischer Einsiedler“ (Thelonite Hermit) schaffte es mehrere Saprolinge ins Spiel zu bringen. Nach und nach stelle ich mehrere Kreaturen auf um nicht nur eine solide Verteidigung aufzubauen sondern auch um meinen Gegner arg in Beträngnis zu bringen. Selbst darauf hin, dass mein Gegner „Ruf der Herde“ (Call of the Herd) spielte, konnte ihn nicht davon abhalten zu verlieren. Wir spielten diese Runde fast 45 Minuten und wir schafften es auch noch eine zweite Runde anzufangen. Bei meinem Gegner lief es viel besser als bei mir doch zum Glück war nach dem ersten Zug die Extrazüge angelaufen. Ich verlor noch 12 Lebenspunkte, bis die Extrazüge aufgebraucht waren, und konnte somit meinen ersten Sieg ergattern. (siehe Handyfotos)

    Die ersten drei Punkte und ich hoffe, es geht weiter so.

    Mein zweiter Gegner: Johannes Mertin. Ebenfalls ein mir unbekannter Spieler. Seine Farben Grün/Weiß/Rot.

    Gleich in der ersten Runde spielt Johannes den „Pflanzensucher“(Greenseeker). Als Anfang bei Grün keine schlechte Karte. In der zweiten Runde aktiviert er diesen und ich denke mir „so kann man seine Bibo auch ausdünnen um an die guten Karten zu kommen“. Dann später spielte er die „Glasnatter“ (Glass Asp) aus. Eine gefährliche Kreatur wenn man so wie ich nur Länder im Spiel hat. Er greift an und ich muss mit "Sprießen" (Sprout) kontern und einen Saproling ins Spiel bringen der der Natter zeigt wo der Hammer hängt. Leider lief es im Verlauf des weiteren Spieles nicht so gut denn mein Gegner hatte schon eine solide Basis bei sich aufgebaut darunter auch das „Wetterkern-Totem“ (Weatherseed Totem). Dieser wird für 2GGG eine 5/3 trampeln Kreatur bis zum Ende des Zuges. Ich hab den „Nachtschattenmeuchler“ (Nightshade Assasin) und „Meucheln“ (Assasinate) auf der Hand doch diese kann ich erst in meiner Runde spielen und der Totem verwandelt sich aber am Ende des Zuges wieder zu einem Artefakt. Keine Chance diesen irgendwie wegzubekommen. Ich kann mit einigen Kreaturen noch Junkblocken (Blocken auch wenn man dabei seine Kreaturen verliert) doch durch Trampelschaden und weiteren Kreaturen die Mertin spielt war mein Schicksal besiegelt und ich hab mit 0:18 Lebenspunkten verloren.

    Es kann in Runde Zwei nur besser werden.

    Dann ging es schonmal gut los. Mulligan. Mein Ziehglück hält sich leider in Grenzen und als Mertin dann auch noch den „Wilder Thallid“ spielt und daraufhin auch noch „Sarpadian Empires Band VII“ (deutschen Namen weiss ich nichtmehr) war es ganz aus denn er konnte somit seinen Thalliden immerwieder regenerieren und ich musste notgedrungen bei 10:20 Lebenspunkten aufgeben.

    Meine Befürchtung hat sich bestätigt und ich hab das erste Spiel verloren.

    Der dritte Gegner: Dirk Keßler (seit langer Zeit mal wieder Magic spielt und nicht nur YUGIOH). Seine Farben waren Weiß/Grün/Schwarz/Blau.

    Ich beginne die Partie mit einem Wald und gleich daraufhin kam mit „Sprießen“ auch ein Saproling ins Spiel. Jetzt brachte Dirk „Benalische Cavallery“ (auf meinem Schmierzettel steht Kommandant?) ins Spiel. In dem nächten Zug griff ich mit meinem Token an. Er blockte und ich knallte auf den Saproling die „Macht des alten Krosa“ und konnte somit verhindern das mein Token stirbt aber dafür seine Kreatur in die ewigen Jagtgründe schickt. In Zug Vier kam natürlich eine der besten Karten auf der Seite vom Dirk ins Spiel. „Serras Rächer“. Wie sollte es auch anders sein das ich im Laufe des Spieles nicht meine Spinne zog und somit der Rächer das Spiel entschieden hatte. In Runde Zwei sah es, dachte ich zumindest, besser aus doch die Handkarten sollten die einzigen sein die ich spielen konnte da ich nach meiner Starthand Sumpf, Sumpf, Sumpf, Sumpf, Wald, Wald, Vesuva zog. Ich startete zwar gut doch dann war es mir nicht möglich weitere Kreaturen zu spielen da ich nur diese Länder zog. Wie soll man nur mit Ländern gewinnen. Überhaupt nicht!

    Dieses Match war also auch ein Verlust.

    Mein vierter Gegner war Michel Hoyer (irgendwie kämpfe ich beim Prerelease immer gegen ihn).
    Seine Farben waren Weiß/Schwarz/Blau.

    Über die erste Runde habe ich nur aufgeschrieben das er diverse Irrealitäts Kreaturen gelegt hat und ich dadurch verloren habe. In Runde Zwei lief es bei Michel nicht besonders denn er konnte nur zwei Länder legen und nur wenig ausspielen und der Manaabschöpfer hatte mir auch geholfen ihn weiterhin unter Kontrolle zu halten. Als er auf 8 Lebenspunkte und ich auf 16 legte ich den „Avatar des Leids“ und prompt kam die Bemerkung „Und der Avatar noch dann gebe ich auf!“. Und somit gewann ich Runde 2. In Runde 3 konnte ich zwar etwas gegenhalten doch ich hatte nur ab dem zweiten Zug nur zwei Länder und dieses Fiasko sollte sich bis zum sechsten Zug fortsetzen. Ich konnte trotzdem Michel mit einigen Karten Schaden zufügen doch letztendlich gewann er da er mehrere Kraturen mit Irrealität im Spiel hatte und ich diese nicht blocken konnte und meinen Zauber der einer Kreatur Irrealität gibt zog ich ebenfalls nicht. Am Ende musste ich mich mit 0:11 geschlagen geben.

    Und wiedermal kein Sieg.

    Letzte Runde – mein Gegner – Tobias Lehmann – Lichtenstein Spieler
    Farben: Grün/Schwarz/Blau

    Schon als wir angefangen hatten musste er ein Mulligan nehmen welches für mich schon einen Vorteil heissen konnte. Ich schaffte es den „Thelonischer Einsiedler“als Morph zu spielen. Doch ich dachte mir das bei schwarz ein 2/2er schnell mal -X/-X bekommen kann behielt ich „Macht des alten Krosa“ noch auf der Hand um vielleicht doch noch zu reagieren. Ich ließ den Einsiedler auch in meinem Zug weiter verdeckt um ihn dann spontan am Ende seines Zuges aufzudecken und ihn mit vier Saproling ins Spiel zu bringen, was mir auch gelang. Schnell musste er feststellen das ihm eine ganze Horde von Token und Blockerkreaturen gegenüberstand. Er versuchte zwar sich hier und da noch ein paar Lebenspunkte zu holen doch letztendlich war meine „Armee“ doch etwas stärker. In Runde Zwei musste ich mich leider geschlagen geben weil er seine Länder zu 3/3 Kreaturen gemacht hatte durch „Joirel ...“ und ich nicht blocken konnte. Ich musste also in Runde drei höllisch auf diesen aufpassen. Irgendwi e schaffte ich es auch diesen auf den Friedhof zu bringen Ich hatte dann den „Manaabschöpfer“ im Spiel den ich auch aufpumpte und den er weil dieser fliegt nicht blocken konnte. Am Ende von Runde 3 war ein Stand von 13:0 Lebenspunkten. Also doch mal wieder gewonnen.
    Naja die Ausbeute von 5 Spielen nur 2 gewonnen ist nicht ganz so prickelnd doch in einigen Spielen hatte ich einfach kein Ziehglück (siehe Land, Land, Land....). Letztendlich bin ich doch eigentlich nur beim Prerelease um die neuen Karten kennen zu lernen und meine „Prerelease-Karte“ zu bekommen damit ich diese in meine Sammlung aufnehmen kann. (Ich sammle Karten die es nicht in Boostern gibt: Prerelease-Karten, Token-Karten, FNM-Karten, Textless-Karten usw.).

    Mein persönliches Fazit der Edition „Zeitspirale“.

    Endlich sind Karten, die in meinem Schrank „verfaulen“, wieder was wert weil durch die Reprints können diese im T2-Format wieder gespielt werden. Dass viele Fähigkeiten wiedergekommen sind, finde ich ganz gut, vorrausgesetzt die führen diese auch in den nächsten Editionen weiter fort. Durch die Fähigkeit „Sekundenbruchteil“ (=split second: Solange dieser Zauberspruch sich auf dem Stapel befindet, können Spieler keine Zaubersprüche oder aktivierte Fähigkeiten spielen, die keine Manafähigkeiten sind) sind einige Sprüche vor „Countern“ geschützt. Auch die Fähigkeit „Aufblitzen“ ( Du kannst diesen Zauberspruch zu jedem Zeitpunkt spielen, zu dem du auch einen Spontanzauber spielen könntest.) kann ein Spiel schonmal etwas kippen. Es kommt aber immer darauf an, welche Kreaturen oder Sprüche diese Fähigkeit besitzt. Ich hab mich noch nicht so ganz mit dem ganzen Spoiler befasst. Man kann wieder nur abwarten, wie sich die Karten in den T2-Block einreihen und welche Möglichkeiten man dadurch hat.

    Das wars auch schonmal von mir.

    Immer gut Mana wünscht

    Udo Franz





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